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Auch wenn Sie am Ziel Ihres Fluges sind, besteht leider noch kein Grund zu völliger Entwarnung. Das Risiko einer Reisethrombose mit darauf folgender Lungenembolie bleibt noch einige Tage erhalten. So kann es beispielsweise sein, dass sich in Ihren tiefen Beinvenen bereits während des Fluges eine Thrombose gebildet hat. Bis der entstandene Thrombus bzw. seine Fragmente in die Lunge gewandert sind und dort eine Embolie auslösen, können Tage vergehen. Aus diesem Grund empfiehlt Ihnen Flugexperte Farrol Kahn, auch noch die nächsten zwei bis drei Tage nach dem Flug ASS (zum Beispiel Aspirin®) zu nehmen, um Ihr Blut weiterhin zu verdünnen. Ebenso ratsam ist es, sich in der Zeit nach dem Flug möglichst viel zu bewegen und auch die Venengymnastik weiter zu machen.


Sollten Sie trotz aller Vorbeugung bereits während des Fluges oder auch noch Tage später bemerken, dass eine Ihrer Waden heiß wird, anschwillt und sich blaurot verfärbt, dann müssen Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Diese Symptome deuten unmissverständlich auf eine Thrombose hin. Sollten Sie gar die Symptome einer Lungenembolie bemerken - siehe hier -, dann sollten Sie auf keinen Fall zögern. Es geht nämlich um Leben und Tod! Und noch einmal der Rat: Berichten Sie auf jeden Fall dem Arzt von Ihrem gerade zurückliegenden Langstreckenflug. So wird die Gefahr einer Fehldiagnose geringer. Denn: Bei einer Lungenembolie kommt es auf jede Minute an! Je früher Sie richtig behandelt werden, desto eher werden Sie mit einem blauen Auge davonkommen!