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Wer
zu den Opfern der Migräne zählt, der wird bestätigen,
dass die "Hölle im Kopf" als Titel für
seinen eigenen Lebensfilm durchaus zutrifft. Die Migräne
ist alles andere als eine Befindlichkeitsstörung, die
man auf die leichte Schulter nimmt. Sie mag zwar nicht akut
lebensbedrohend sein, immerhin aber kann sie schwer wiegende
Auswirkungen auf die Lebensqualität haben, mehr noch:
auf die gesamte Lebensführung im Berufs- und Privatleben.
Migräniker erfahren gravierende Einbußen in Sachen
Lebensqualität. Deshalb habe ich die Migräneforschung
zu einem Schwerpunkt meiner beruflichen Arbeit als Neurologe
gemacht. Zum einen kann ich mich in die fatale Situation eines
Migräne-Kranken hineinversetzen - 120 Millionen Menschen,
die es Schätzungen zufolge auf der Welt gibt. Zum anderen
bin ich daran interessiert, die wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten
aufzuspüren.
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Gerade in jüngster Vergangenheit hat die Forschung bei
der Suche nach den Ursachen der Migräne einen erheblichen
Sprung nach vorne getan. Wir sehen endlich Licht am Ende des
Tunnels! Je genauer man ihre Ursachen kennt, desto gezielter
kann man gegen die Migräne angehen. Zwar wird man sie
auch in absehbarer Zeit noch nicht heilen können, immerhin
aber wird man die Symptome, die zusammen die "Hölle
im Kopf" ausmachen, wirkungsvoller als bisher behandeln.
Seit 1991 von der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft
Richtlinien zur Prüfung und Wirksamkeit von Migränemitteln
herausgegeben worden sind, hat auch die Acetylsalicylsäure
(ASS), der Wirkstoff von Aspirin®, in zahlreichen Studien
ihren wichtigen Stellenwert in der Therapie von Kopfschmerzen
und Migräne bestätigt. In der vorliegenden Broschüre
finden Sie nicht nur einen Überblick über die neuesten
Forschungsergebnisse, sondern auch und vor allem eine Fülle
wertvoller Tipps, wie Sie sich das Leben als Migräniker
selbst leichter machen können.
Prof. Jean Schoenen
Präsident der International Headache Society
(1999 - 2001)
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