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Carusos Nothelfer
Aspirin® hat in den letzten 100 Jahren nicht nur viele Kapitel
der Medizingeschichte geschrieben - es taucht auch in manchem
Kapitel der Weltliteratur auf, in Poesie und Prosa, in Tagebüchern
und Briefen, Krimis und Satiren. Deshalb sei auch in einem Rückblick
ein Kapitel dem "literarischen" Aspirin® gewidmet.
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| Enrico Caruso |

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Meine Kopf- und Gehirnschmerzen
sind ein Leiden geworden, das jedem Witterungswechsel unterworfen
ist. Bei Regen und Temperatursturz bekomme ich diesen schweren
Druck im Gehirn und diese Schmerzen, die mich furchtbar quälen.
Ich kann sie nur mit deutschem Aspirin® behandeln.
Enrico Caruso, aus einem Brief an seinen Impresario.
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| Maria Gräfin von Maltzan |

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Rizinus - Aspirin® - oder ein
Kind. Meine älteren Geschwister behaupten, er habe dem
Vater geraten: "Exzellenz müssen sich noch mal bemühen."
Das Kind dieser Bemühungen bin ich.
Aus: Maria Gräfin von Maltzan, Schlage die Trommel und
fürchte dich nicht
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| Raymond Chandler |

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Ich goß ihr einen Schlag ein,
der mich an die Decke gehoben hätte. Gierig griff sie danach
und schluckte den Bourbon runter wie eine Aspirin®.
Aus: Raymond Chandler, Leb wohl mein Liebling
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| Frederick Forsyth |

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Oberst Rolland ... bestellte auch
Spiegeleier, Brötchen und weiteren Kaffee - diesmal eine
große Tasse Cafe au lait - sowie Aspirin®-Tabletten
gegen seine Kopfschmerzen.
Aus: Frederick Forsyth, Der Schakal
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| Thomas Mann |

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Zum Abendessen, an K.'s Bett, trank
ich Punsch, der mir warme Füße machte, und nahm Aspirin®.
Besserung.
Thomas Mann, Tagebuchaufzeichnung vom 25.11.1918
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| Erich Fromm |

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Jeder Begriff wird mit einem anderen
durch einen produktiven Akt des Denkens (oder Fühlens)
verbunden, der einsetzt, wenn man nach dem richtigen Wort sucht.
Ein einfaches Beispiel: Wenn ich das Wort "Schmerzen" oder "Aspirin®"
mit dem Wort "Kopfschmerzen" assoziiere, dann bewege ich mich
in logischen, konventionellen Bahnen.
Aus: Erich Fromm, Haben oder Sein
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