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Der 1868 in Ludwigsburg geborene Felix Hoffmann hatte nach
seiner Schulzeit zunächst die Apothekerlaufbahn eingeschlagen
- in Genf, Hamburg und Neuveville. Diese Beschäftigung
faszinierte ihn so sehr, daß er sich zu einem Studium
der Pharmazie und Chemie in München entschloß.
1891 dann
der erste große Erfolg seines Lebens: Er bestand sein
pharmazeutisches Studium an der Münchener Universität
mit "magna cum laude". Sein Chemiestudium setzte er weiter
fort und schloß es 1893 erfolgreich mit der Promotion
ab.
Danach
arbeitete er zunächst im Münchener Staatslaboratorium
, bevor er sich zum Wechsel in die damals blühende Pharamindustrie
entschloß.
Am 1.
April 1894 trat er auf Empfehlung des späteren Nobelpreisträgers
Adolf von Baeyer, bei dem er in München studiert hatte,
in die "Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co" ein. Hier
arbeitete er im Chemisch-Wissenschaftlichen Laboratorium des
Unternehmens als Chemiker. Eine Tätigkeit, die er indessen
nicht lange ausübte. Bereits kurz nach seiner Entdeckung
der Acetylsalicylsäure
wurde ihm die Leitung der kaufmännisch-pharmazeutischen
Abteilung übertragen.
Als Felix
Hoffmann 1928 in den Ruhestand trat, war "sein" Aspirin®
bereits in aller Welt bekannt. Er dagegen lebte bis zu seinem
Tod am 8. Februar 1946 unerkannt in der Schweiz. Dort widmete
er sich einer Leidenschaft, die mit Pharmazie und Chemie nichts
zu tun hatte: der Geschichte der Kunst!
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